Narbenentstörung

Narben können nicht nur optisch stören, sondern auch die Funktion des gesamten Körpers beeinflussen. Durch Verletzungen, Operationen oder Verbrennungen entsteht im Gewebe ein Bereich, der weniger gut durchblutet, verhärtet oder empfindlich sein kann. Manchmal entwickelt sich daraus ein sogenanntes Störfeld – ein Areal, das über das Nervensystem Beschwerden in ganz anderen Körperregionen auslösen kann.

Die Neuraltherapie ist ein medizinisches Verfahren aus der Regulationsmedizin. Dabei wird ein lokal wirkendes Betäubungsmittel in die obersten Hautschichten oder direkt in die Narbe injiziert. Durch diesen gezielten Reiz können Fehlregulationen im vegetativen Nervensystem unterbrochen werden

Häufig gestellte Fragen

Narbengewebe unterscheidet sich in Struktur, Durchblutung und Leitfähigkeit vom umgebenden Gewebe.
Dadurch kann es zu:
chronischen Verspannungen
• eingeschränkter Beweglichkeit
• Missempfindungen
Fernwirkungen auf andere Körperbereiche kommen.

Durch die Injektion wird:
• die Durchblutung angeregt
• das Narbengewebe gelockert
• der lokale Stoffwechsel verbessert
• das vegetative Nervensystem reguliert

Die Hauptwirkung ist funktionell, aber häufig wird auch die Optik verbessert: Narben werden weicher und heller. 

Die Injektion erfolgt mit sehr dünnen Nadeln und wird von den meisten Patienten als gut tolerierbar empfunden.

Mögliche, meist harmlose Reaktionen sind:
• kurzfristige Rötung
leichte Schwellung
vorübergehende Taubheit
Schwere Nebenwirkungen sind selten.

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